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Alt 04.12.2008, 21:40   #1
Köpenicker
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Ausrufezeichen Russlands AvtoVaz braucht Milliardenkredit

Wirtschaftsnews - 17.10.08

Russlands AvtoVaz braucht Milliardenkredit

Moskau 17.10.08 (www.emfis.com) Laut Berichten der russischen Tageszeitung Kommersant hat der russische Autohersteller AvtoVaz bei der Wneschekonombank um einen Kredit über eine Milliarde US Dollar gebeten. Die Wneschekonombank wird von der russischen Zentralbank mit einem Kredit über 50 Mrd. USD versorgt, die bereitgestellt wurden, um russische Unternehmen in Zeiten der Kreditkrise die liquide zu halten.
Laut Berichten der Kommersant benötigt die AvtoVaz das Geld jedoch, um das Arbeitskapital aufzubessern.
Derzeit soll das Unternehmen 100.000 Fahrzeuge unverkaufte Fahrzeuge in den Lagern haben. Der Kredit über 1 Mrd. USD würde der Zeitung zufolge die Geschäftsfähigkeit des russischen Autobauers für weitere zwei Monate sichern.

Die genauen Bedingungen für den Kredit sind noch nicht ausgehandelt. In der nächsten Woche könnte jedoch bereits über die Vergabe entschieden werden.

Quelle: EMFIS.COM, Autor: (cs)

Pleitekandidat oder Phönix aus der Asche?

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Alt 08.02.2009, 21:18   #2
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Standard Rostekhnologii acquires 18.83% in AvtoVAZ

NewsSunday, 08 Feb 2009
AKM reported that the government signed the resolution on the state contribution into Rostekhnologii in the form of the transfer of the government held 18.83% in AvtoVAZ. The transfer should be provided within the 3 month period.

Rostekhnologii Corporation was set up in November 2007 to raise the level of native innovations cut down the terms and value of their creation. It is aimed to provide assistance to Russian entities in different sectors including production and sale of HT products on the domestic and foreign markets.

AvtoVAZ is one of the leading car makers in the Eastern Europe. In 2007 its sales went up by 6.2% to reach 663,500, exports rose 7.9% to 106,900. The 11 month output increased 10.3% to 742,800.

The 9 month net profit declined 9 fold to RUB 834 million; revenues being up to RUB 126.63 billion from RUB 109.62 billion. The share capital is worth RUB 9.25 billion split in 1388289720 common and 461764300 preferred stocks of RUB 5 par.

(Sourced from AK&M)

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Alt 08.02.2009, 21:20   #3
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Standard Avtovaz board approves sale of 75% of Lada service

NewsSunday, 08 Feb 2009

Interfax cited Mr Sergei Skvortsov president of Troika Capital Partners and a member of the Avtovaz board as saying that the board of directors at car maker Avtovaz has given the green light to divest 75% of the shares in Lada-Service.

Mr Skvortsov said that "The directors have sanctioned the divestment of 75% of Lada-Service. Management has been asked to work on the structure and price of the deal. A potential buyer had not been identified.

He said that Lada Service was the car maker's biggest dealership network, selling a quarter of its vehicles and could be worth USD 150 million. He added that the asset might in time be swapped for shares in car maker Izhavto, but no decision on this has been reached either.

Mr Skyortsoy said that the company decided to part with the 75% of Lada service because it needs an efficient owner. It is rare for a car manufacturer to control such a large dealership. In addition, "this is an old, Soviet-era network and it has a lot of problems."

He said that Avtovaz sold 30,000 cars in January, which is not a bad result for a crisis. Car sales are not usually very high in January.

(Sourced from Interfax)
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Alt 13.02.2009, 14:41   #4
Köpenicker
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Cool Angst bei Lada!?

Auch die russischen Autobauer befanden sich bis Anfang Februar in Zwangsferien. Beitrag von russland.TV über die aktuelle Entwicklung auf dem russischen Automarkt, die Maßnahmen der Regierung und die aktuelle heimische Autoindustrie. Erster Bericht aus unserer neuen Reihe
russland.TV-Motor (ca. 4 min.) - Flash – iPod/iPhone – Windows Media

http://russlandonline.ru/ruwir0010/...hp?iditem=17899

Bin voll dabei!

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Alt 06.03.2009, 20:42   #5
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Cool AvtoVaz produziert wieder

06. März 2009, 10:45 Einen Tag lang standen die Bänder beim Magna International-Partner still
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Moskau- Der Magna International-Partner und größte russische Pkw-Hersteller AvtoVaz (Lada) hat nach einem eintägigen Produktionsstopp am Donnerstag den Betrieb wieder aufgenommen, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti am Donnerstag. An AvtoVaz ist der französischer Autohersteller Renault mit 25 Prozent beteiligt.
Der Produktionsstopp erfolgt wegen Schwierigkeiten mit dem russischen Zulieferer SOK, von dem 35 Prozent der gesamten Zulieferteile für AvtoVaz stammen. SOK habe die Lieferungen wieder im vollen Umfang aufgenommen, hieß es. (APA)

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Alt 13.03.2009, 18:06   #6
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Cool Ricardo entwickelt Euro-5-Motor

AVTOVAZ
JSC Avtovaz, Russlands größter Automobilhersteller, hat Ricardo mit dem Entwurf eines Euro-5 Ottomotors beauftragt. Die beiden Unternehmen wollen bei der Entwicklung des VAZ-21176 VVT zusammmenarbeiten.

Das neue Aggregat soll in einem Fahrzeug des C-Segments zum Einsatz kommen, teilte Ricardo am Mittwoch mit. Der Entwurf des Motors auf dem Know-how und der Test- beziehungsweise Kalibriererfahrung Ricardos aufbauen. Die Kooperation von Avtovaz und Ricardo beinhaltet zudem einen Technologietransfer, von dem die russischen Ingenieure profitieren sollen.

Dieser Auftrag sei bedeutsam und unterstreiche das rasante Wachstum des britischen Unternehmens auf dem russischen Markt, sagte Dave Shemmans, CEO von Ricardo. „Die lokalen Fahrzeughersteller wollen sich mit unserer Technologie fit für den globalen Wettbewerb machen.“

Noch gibt es Einstiegskurse unter 1,00 €.

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Alt 17.03.2009, 21:54   #7
Köpenicker
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Cool Russland prüft Hilfen für Lada-Hersteller AvtoVAZ

17.03.2009 17:46
Russland prüft Hilfen für Lada-Hersteller AvtoVAZ (News)

MOSKAU (Dow Jones)--Auch Russland erwägt offenbar, der Automobilindustrie des Landes unter die Arme zu greifen. Eine Kommission prüfe aktuell eine Kapitalspritze für den größten Hersteller Russlands, die OAO AvtoVAZ, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag unter Berufung auf Aussagen des AvtoVAZ-Vorstandsvorsitzenden Boris Aljoschin.

Das Unternehmen habe aktuell Schwierigkeiten, seine Verbindlichkeiten gegenüber Zulieferern zu bedienen. AvtoVAZ gehört zu einem Viertel dem französischen Automobilhersteller Renault. Nach Aussage von Aljoschin sind Details zu möglichen Finanzhilfen noch nicht mit Renault besprochen worden. AvtoVAZ mit Sitz in Togliatti stellt Pkw unter der Marke Lada her. Zusammen mit Chevrolet produziert das Unternehmen einen Geländewagen.


Webseite: http://www.interfax.ru/
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Alt 18.03.2009, 22:17   #8
Hasi
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Standard

AutoVAZ erwägt Neuaktien und Gründung von fünf Töchtern


MOSKAU, 17. März (RIA Novosti). Russlands größter Pkw-Prodzent AutoVAZ erwägt eine Zusatzemission seiner Aktien.

Das teilte AutoVAZ-Präsident Boris Aljoschin am Dienstag in Moskau mit. Zugleich habe der Konzern 26 Milliarden Rubel (579,6 Millionen Euro) aus dem staatlichen Stützungspaket beantragt.

"Wir brauchen diese Summe ... Möglicherweise werden Neuaktien emittiert oder wird das Kapital des Staatskonzerns Rostechnologii einbezogen. Die damit verbundenen Fragen sollen in zwei Wochen in einer Sitzung der von Vizeregierungschef Igor Schuwalow geleiteten Regierungskommission erörtert werden." Aljoschin schloss nicht aus, dass sich mehrere Aktionäre gegen die Zusatzemission wenden werden.

Rostechnologii ist neben dem französischen Autobauer Renault und dem Investmenthaus Troika Dialog einer der größten Aktionäre von AutoVAZ.

Zudem kündigte Aljoschin an, dass AutoVAZ fünf Tochterunternehmen gründen will, in denen 24 000 Mitarbeiter nach der Reorganisation des Betriebes beschäftigt sein sollen. "Ein entsprechender Beschluss soll bis Ende 2009 dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt werden. Wir schlagen vor, fünf 100-prozentige Tochtergesellschaften ins Leben zu rufen", sagte der AutoVAZ-Präsident.
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Alt 19.03.2009, 20:30   #9
Köpenicker
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Ausrufezeichen Renault plant keine finanzielle Unterstützung für AvtoVAZ

19.03.2009 18:30 DJ Renault (News/Aktienkurs) plant keine finanzielle Unterstützung für AvtoVAZ (News)

PARIS (Dow Jones)--Die Renault SA will nach Angaben vom Donnerstag kein zusätzliches Geld in den angeschlagenen russischen Lada-Hersteller AvtoVAZ stecken. Der französische Automobilhersteller ist mit 25% an AvtoVAZ beteiligt.

"Als Ankeraktionär beobachten wir die Situation von AvtoVAZ genau", sagte eine Sprecherin der in Boulogne-Billancourt ansässigen Renault SA. Renault versuche bei der Suche nach Finanzquellen zu helfen, indem die guten Kontakte zu Banken und anderen Finanzinstituten eingesetzt würden.

Anfang der Woche hatte der AvtoVAZ-Vorstandsvorsitzende Boris Aljoschin gesagt, aktuell prüfe eine Kommission eine staatliche Kapitalspritze für den größten Hersteller Russlands. Mit Renault seien noch keine Details zu möglichen Finanzhilfen besprochen worden.

AvtoVAZ hat aktuell Schwierigkeiten, die Verbindlichkeiten gegenüber Zulieferern zu bedienen. Das Unternehmen mit Sitz in Togliatti stellt Pkw unter der Marke Lada her. Wie auch andere Automobilherstelller leidet AvtoVAZ unter dem Nachfrageeinbruch: Alleine im Januar und Februar ging der Absatz in Russland um 36% zurück. Neben dem Lada produziert das Unternehmen zusammen mit Chevrolet einen Geländewagen.

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Alt 23.03.2009, 21:02   #10
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Ausrufezeichen Renault zieht bei Kapitalerhöhung von AvtoVAZ nicht mit - "Wedomosti"

23/ 03/ 2009 MOSKAU, 23. März (RIA Novosti). Dem Plan der russischen Regierung, Fahrzeughersteller AvtoVAZ Geld für eine zusätzliche Aktienemission vorzustrecken, könnte der französische Autokonzern Renault im Wege stehen, schreibt die Zeitung "Wedomosti" am Montag.

Der französische Autobauer hat weder Geld noch den Wunsch, seinen Anteil an Russlands größtem Autokonzern verwässern zu lassen.

AvtoVAZ rechnet mit einer staatlichen Hilfe von 26 Milliarden Rubel (1 Euro = 45,6 Rubel), doch die staatlichen Garantien (nur zehn Milliarden Rubel) reichen dem russischen Autobauer nicht. Um ihm zu helfen, erwägt die Regierung eine zusätzliche Emission von AvtoVAZ-Aktien.

Dazu könnte eine zusätzliche Marktkapitalisierung der Staatsholding Rostechnologii (Anteil 25 Prozent plus einer Aktie AvtoVAZ) erforderlich werden. Der Erste Vizepremier Igor Schuwalow sagte, dass alle vorhandenen Aktionäre, darunter Renault, die Möglichkeit haben würden, Geld während der Emission beizusteuern.

Dieser Vorgang passt dem Renault-Management nicht. "In der Theorie ist die Idee ausgezeichnet, doch in der Praxis können wir als Aktionär nicht begrüßen, dass unser Anteil an AvtoVAZ verwässert werden soll", sagte Christian Esteve, Renault-Chef in Russland, am Freitag.

Zwar unterstütze er die staatliche Hilfe für AvtoVAZ, so Esteve, aber eine zusätzliche Emission "muss sorgfältig und in allen Details erörtert werden". Denn Renault habe keine Direkthilfe für AvtoVAZ geplant.

Da Renault im Besitz eines Sperrpakets ist, kann die zusätzliche Emission blockiert werden. Ein Rostechnologii-Sprecher verweigerte zu diesem Thema jeden Kommentar. AvtoVAZ weist darauf hin, dass Zusatzemission nur eine der vielen Varianten der Hilfe sei, die in der Regierung erwogen werde.

Schuwalow betonte: Wenn das Emissionsvorhaben nicht zustande komme, werde die Regierung "andere Wege finden, um die Schulden von AvtoVAZ zu tilgen".

Renault kaufte die Sperrminderheit von AvtoVAZ im vergangenen Jahr für eine Milliarde Dollar. Momentan hat das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 285 Millionen Dollar. Der Besitz eines Anteils an AvtoVAZ verursachte bei Renault im vergangenen Jahr einen Verlust von 117 Millionen Euro.

Dafür erhalte der französische Autobauer über AvtoVAZ einen Zugang zum Markt, so dass die russische Regierung Renault dazu bewegen könnte, der Emission zuzustimmen, so Jelena Sachnowa, Analystin von VTB Kapital. Ein Ausweg wäre die Herausgabe von Vorzugsaktien, doch AvtoVAZ habe bereits 25 Prozent dieser Aktien, mehr dürfen es laut Gesetz nicht sein.

Sachnowa lässt auch eine andere Variante zu: Renault könnte die Emission mit Ausrüstung oder Technologien bezahlen.

Kurs 0,95 €

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Alt 25.03.2009, 15:55   #11
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Blinzeln Russlands größter Autohersteller erhält ISO-Zertifikat vom TÜV NORD

Russlands größter Autohersteller AutoVAZ verfügt über ein erfolgreiches Umweltmanagement-System und erfüllt den weltweit gültigen Standard für ISO 14001:2004. In Düsseldorf überreichte Volker Klosowski, Mitglied des Vorstands der TÜV NORD AG, das Zertifikat an Olga Anchishkina, Generaldirektorin von AutoVAZ. Das Zertifikat bestätigt das Erreichen des Benchmark-Niveaus internationaler Automobilhersteller im Bereich Umweltschutz.

Die Auditoren von TÜV NORD CERT bescheinigen dem Unternehmen, dass die nationalen und internationalen Vorschriften zum Umweltschutz eingehalten, Ressourcen geschont werden. Im Bereich Umweltschutz kann AutoVAZ mit diesen Erfolgen zu den fortschrittlichsten und vorbildlichsten Unternehmen Russlands gezählt werden.

Während des sechswöchigen Zertifizierungsprozesses untersuchten die Sachverständigen die Lagerung und den Umgang mit Gefahrstoffen ebenso wie die Vermeidung von Wasserbelastungen, die Verwertung von Abfällen und stellten eine hohe Energieeffizienz sowie einen deutlich verbesserten Klimaschutz durch die Vermeidung schädlicher Emissionen in dem russischen Werk in Togliatti fest.

„Das Zertifikat belegt die kontinuierliche Weiterentwicklung und Umsetzung eines innovativen und verantwortungsvollen Umweltmanagements“, unterstrich Volker Klosowski bei der Zertifikatsübergabe das Engagement des russischen Unternehmens. „Ganz unabhängig davon, ob es sich dabei um das Engagement im Hinblick auf Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit oder auf den Einsatz moderner und Kosten senkender Arbeitsschutzsysteme handelt, diese Anstrengungen von AutoVAZ dienen nicht allein dem Unternehmen, sondern stellen eine Vorbildfunktion für die gesamte Zulieferindustrie dar.“

AutoVAZ mit seinen 100.000 Mitarbeitern und Hauptproduktionsstandort in Togliatti, Russland, ist vor allem durch seine Marke Lada bekannt. Das Unternehmen stellte jährlich 750.000 Fahrzeuge her und ist seit Einführung der Abwrackprämie auch in Westeuropa sehr erfolgreich.

Bereits seit sechs Jahren zertifiziert TÜV NORD CERT den russischen Automobilhersteller. Als einer der größten internationalen Zertifizierer mit rund 120 nationalen und internationalen Akkreditierungen sowie freiwilliger Prüfstandards in der Personal-, Produkt- und Systemzertifizierung unterstützt TÜV NORD CERT Unternehmen nachhaltig in ihren Marktaktivitäten. Den Transformationsprozess, den Russland in den letzen Jahren initiiert hat, will TÜV NORD CERT darüber hinaus durch das Angebot ihrer breiten Dienstleistungspalette forcieren.

Die TÜV NORD Gruppe (www.tuev-nord.de ) ist mit über 8.000 Mitarbeitern, davon mehr als 6.300 mit technisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund, einer der größten technischen Dienstleister in Deutschland. Darüber hinaus ist sie in über 70 Staaten Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas tätig. Die führende Marktposition verdankt die Gruppe der technischen Kompetenz und einem breiten Beratungs-, Service- und Prüfspektrum in den Geschäftsbereichen Mobilität, Industrie Services, International, Rohstoffe sowie Bildung und Personal.

TÜV NORD CERT (www.tuev-nord-cert.de ) ist innerhalb der TÜV NORD Gruppe mit über 250 Mitarbeitern allein in Deutschland der kompetente Ansprechpartner für alle Fragen rund um Prüfung und Zertifizierung von Systemen, Produkten und Personal. Weltweit beschäftigen sich an über 40 Standorten Mitarbeiter der TÜV NORD Gruppe mit diesen Themen.

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Alt 30.03.2009, 20:26   #12
Köpenicker
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Frage Lada-Bauer in Nöten: Putin will AvtoVAZ vor Pleite bewahren

14:38 | 30/ 03/ 2009 TOGLIATTI, 30. März (RIA Novosti). Die russische Regierung will dem landesweit größten Pkw-Hersteller AvtoVAZ (Lada), der wegen der Weltfinanzkrise rote Zahlen schreibt und Schulden in Milliardenhöhe hat, massiv unter die Arme greifen.

Die Regierung könne AvtoVAZ 20 Milliarden Rubel (ca. 440 Millionen Euro) zur Verfügung stellen, damit der Konzern seine Schulden gegenüber den Zulieferern tilge, sagte Ministerpräsident Wladimir Putin am Montag bei einem Besuch in dem in Togliatti ansässigen Werk. Die Entscheidung solle noch heute fallen, sagte Putin.

Er erwarte, dass AvtoVAZ zudem Kredite in Höhe von mindestens 90 Milliarden Rubel aufnimmt, um mit der Produktion einer neuen Fahrzeug-Serie zu beginnen. Außerdem solle AvtoVAZ von der jüngsten Abwertung des Rubels gegenüber Euro und Dollar profitieren, sagte Putin. Der positive Effekt dürfte zwei bis drei Jahre dauern, sagte der Premier. In dieser Zeit solle der Konzern mit der Produktion einer neuen Fahrzeug-Serie beginnen. Bei einem Treffen mit den Werksarbeitern versicherte Putin, dass der Staat Avtovaz auch weiterhin beistehen werde.

Vor dem Hintergrund der Weltfinanzkrise war AvtoVAZ im vergangenen Herbst auf massive Absatzprobleme gestoßen, nachdem die Zulieferer ihre Preise um zwölf Prozent aufgestockt hatten. 2008 verkaufte der Konzern 622 000 Fahrzeuge, sechs Prozent weniger als im Jahr davor, und verbuchte Verluste von insgesamt 6,2 Milliarden Rubel (rund 138 Millionen Euro). Im Januar und Februar 2009 schrumpfte der Absatz in Russland um 37 Prozent, wobei der Erlös um ganze 58 Prozent sank.

Als Folge musste der Konzern im Januar seine Produktion zum Teil einstellen. Dabei hat er Verbindlichkeiten von insgesamt 44 Milliarden Rubel (knapp eine Milliarde Euro), 36 Milliarden Rubel davon sind Schulden gegenüber Banken.

Im Dezember hatte die russische Regierung bereits Maßnahmen zur Unterstützung der heimischen Autoindustrie wie auch der ausländischen Autowerke in Russland beschlossen. Neben Staatsgarantien, Subventionen und einer Teiltilgung der Kredite hob das Kabinett die Zölle für Importautos an.

Es wird spannend!

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Alt 31.03.2009, 12:48   #13
Köpenicker
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Ausrufezeichen Russland greift heimischer Autoindustrie massiv unter die Arme

Die russischen Autohersteller schreiben rote Zahlen und brauchen staatliche Hilfe. Premierminister Wladimir Putin fuhr am Montag nach Togliatti, um sich mit den Lada-Herstellern des Wolga-Automobil-Werks AwtoWAS zu beraten.

Laut Putin plane die russische Regierung allein dem landesweit größten Pkw-Hersteller AwtoWAZ mehr als 20 Milliarden Rubel (ca. 440 Millionen Euro)", bereitzustellen. Seinen Worten zufolge stehe man kurz vor einer endgültigen Entscheidung über die zur Verfügung zu stellenden Mittel, die für die Tilgung der Schulden des Werkes gegenüber Lieferanten bestimmt sind. Zwecks Umsetzung der Anti-Krisen-Maßnahmen hatte AwtoWAS um 26 Milliarden Rubel gebeten. Um mit der Produktion einer neuen Fahrzeug-Serie zu beginnen, erwarte Putin, dass AwtoWAZ zudem Kredite in Höhe von mindestens 90 Milliarden Rubel aufnimmt

Die Zahl der Mitarbeiter im Hauptwerk beläuft sich auf 103 000; in den mit AwtoWAS verbundenen Klein- und Mittelstandsunternehmen sind insgesamt mehr als 200 000 Menschen tätig.

Auch die Autohersteller KamAZ und Sollers sollen staatliche Garantien für die Umsetzung ihrer Investitionsprogramme bekommen. Laut Putin sind für KamAZ 4,6 Milliarden Rubel (102,4 Millionen Euro) und für Sollers fünf Milliarden Rubel vorgesehen. KamAZ ist nach eigenen Angaben der größte Autoproduzent in Russland und weltweit Nummer elf unter den Nutzfahrzeugherstellern. Sollers zählt ebenfalls zu den großen russischen Autoproduzenten und besitzt Aktienkontrollpakete des Autowerks Uljanowsk (UAZ/Wolgagebiet), des Motorenwerks Sawolschski und eines Kleinwagen-Betriebes.

Bei dem Treffen in Togliatti meinte Putin, dass die Veränderung des Rubelkurses gegenüber Euro und Dollar die Konkurrenzfähigkeit der Erzeugnisse der einheimischen Automobilindustrie für die kommenden zwei bis drei Jahre erhöhe. Der positive Effekt dürfte zwei bis drei Jahre dauern, sagte der Premier.

Russlands Minister für Industrie und Handel, Viktor Christenko, der an den Beratungen in Togliatti teilnahm, äußerte sich nicht so optimistisch. Der Rückgang im russischen PKW-Markt kann in diesem Jahr 60 Prozent statt der früher prognostizierten 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausmachen. "Im Dezember haben wir angenommen, dass der PKW-Markt um 40 Prozent zurückgeht. Die Analyse der Dynamik im Januar-Februar 2009 zeugt aber davon, dass ein Rückgang von etwa 60 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008 zu erwarten ist", so Christenko. Einen noch tieferen Einbruch könnten nur staatliche Aufträge verhindern. [ russland.RU ]

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Alt 01.04.2009, 09:37   #14
Hasi
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Hilfe für russischen Autobauer:



Der Autokonzern Avtovaz, der u. a. Fahrzeuge der Marke Lada herstellt, steht am Abgrund. Wegen des Absatzeinbruchs in Russland und der hohen Verschuldung bekommt das teilstaatliche Unternehmen von privaten Banken keinen Kredit mehr. Deshalb springt der Staat ein: Ministerpräsident Putin versprach Hilfe von mindestens 33 Mrd. Rubel (1 Mrd. $) in Form eines zinsfreien Darlehens über 25 Mrd. Rubel und forderte Staatsbanken auf, rasch weitere 8 Mrd. Rubel als Überbrückungskredit zu gewähren. Der grösste russische Hersteller, an dem Renault mit 25% plus einer Stimme beteiligt ist, steht gemäss seinem Vorsitzenden Boris Alyoshin kurz davor, von den Staatsbanken Gazprombank, VTB und Sberbank 90 Mrd. Rubel Kredit zu erhalten. Damit soll das Antikrisenprogramm finanziert werden, mit dem die jährlichen Produktionskosten um 19 Mrd. Rubel gesenkt werden sollen. Putin strich heraus, dass Avtovaz nicht massenweise Arbeiter entlasse, wie dies etwa GM tue. Weil sich die Beschäftigungslage in Russland rasch verschlechtert und diese Verschlechterung Angst vor politischen Unruhen schürt, ist die Hilfe für Avtovaz auch als Anreiz zu sehen, es dabei zu belassen.
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Alt 08.04.2009, 21:15   #15
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Ausrufezeichen Französische Bank gewährt russischem Autobauer AvtoVaz Kredit für Erwerb von Renault-

14:23 | 08/ 04/ 2009 TOGLIATTI, 08. April (RIA Novosti). Die französische Bank Societe Generale Vostok (BSGV) wird dem russischen Autowerk AvtoVaz einen Kredit für den Erwerb von Renault-Lizenzen für die Produktion eines neuen Autos der B-Klasse und von Motoren gewähren.

Das teilte AvtoVaz-Präsident Boris Aljoschin am Mittwoch mit.

"Uns steht es noch bevor, ein Kreditabkommen zu unterzeichnen, wo die Kreditsumme bestimmt werden soll. Vorläufig kann ich sagen, dass der Lizenzwert 220 Millionen Euro beträgt".

Der Kredit werde für sieben Jahre zu einem Zinssatz von unter sieben Prozent gewährt, sagte er bei der Unterzeichnung eines Memorandums über gegenseitige Verständigung zwischen AvtoVaz, Renault und BSGV.

Am Mittwoch wurden im Rahmen des Besuches einer französischen Delegation bei AvtoVaz auch die Ergänzungen zu Lizenzverträgen mit dem Unternehmen Renault unterzeichnet.

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Alt 19.04.2009, 20:00   #16
Köpenicker
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Daumen hoch AvtoVAZ share issue no option after state aid - Renault

NewsSunday, 19 Apr 2009
RIA Novosti reported that an additional share issue is not being discussed as a measure to help AvtoVAZ amid the ongoing economic crisis after the Russian carmaker received USD 776 million in state aid.

Renault, which holds a blocking stake in Russia's largest carmaker, had objected to the share issue, which could have led to the dilution of its 25% plus one share stake.

Mr Christian Esteve a member of Renault's Management Committee in charge of its Russian division said "This alternative is no longer needed. An additional share issue was one of options considered by the Russian government in response to AvtoVAZ's request for financial aid."

Mr Esteve said Renault Group still regarded the deal a profitable investment as it expected the Russian car market to resume growth. He said that the purchase of the AvtoVAZ stake is a long-term investment, which will pay off in the future. It will allow Renault have a strong position on the market, which will be one of the world's fastest growing."

The sales of AvtoVAZ's trademark Lada models dropped 37%YoY in January to February 2009, production declined by 77% and earnings plunged by 58% in the period.

Mr Esteve said Renault would help the carmaker expand its model lineup and regain its traditional markets in former Soviet republics. He said the production of new pickup and hatchback Ladas based on the Logan model would begin in 2011.

(Sourced from RIA Novosti)

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Alt 21.05.2009, 20:29   #17
Köpenicker
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Standard Russia's AvtoVAZ unveils crisis plan, shares jump

21.05.2009 14:15

MOSCOW, May 21 (Reuters) - AvtoVAZ (News) shares jumped as much as 20 percent on Thursday after Russia's largest carmaker unveiled a plan to combat the financial crisis, which has almost halved its sales this year.

The plan calls for AvtoVAZ, in which French carmaker Renault holds a 25 percent stake, to grant cheap loans to car buyers while streamlining its logistics operations and working to reduce its stockpile by 70,000 units.

The company's stock was up 17.2 percent in Moscow as of 1145 GMT, with the broader MICEX exchange down 3.9 percent.

'The realisation (of the plan) will allow us as early as this year to lower our costs, re-establish profitability and create a solid base for the company's development in the future,' AvtoVAZ said in a statement.

It posted a first-quarter loss of 6.3 billion roubles.

(Reporting by Anton Doroshev, writing by Simon Shuster; Editing by Dan Lalor) Keywords: AVTOVAZ/SHARES

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Alt 22.05.2009, 10:16   #18
Köpenicker
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Reden Kurs 1,80 € am 22.05.2009

May 22. Russian AvtoVAZ, which faces difficulties in sales, has pledged to restore profitability in 2009, cut costs and maintain demand on the back of a low-cost loan program. The largest Russian car maker said Thursday that it had approved anti-crisis plans intended to help the company emerge strong from the crisis. Implementation (of the plan) will make it possible to cut costs this year, restore margins and create a framework for the company’s successful development further down the road, according to a press release of the company which posted RUB 6.3 bn loss in 1Q 2009. AvtoVAZ said it plans to create a cash flow by optimizing the logistics processes, reducting supplies inventories by RUB600 mn and slashing finished product inventories by 70,000 cars.

RTS + 143 %

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Alt 22.05.2009, 10:27   #19
vladimirbush
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Avtovaz Vozroz Norilsk Uralkali sind schöne Zockerstocks. Nix mit buy and hold. Bei genau 1 in 576848 rein und bei etwas über 2 geh ich wieder raus. Der Höchstkurs war 140.
Wer da nicht verkauft hat - also der "Russlandanleger"- machte 95% Verlust.
Wie auch mit Uralkali.
Ich vermute Avtovaz wird mit GAZ verwechselt. Macht nix.
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Alt 25.05.2009, 13:11   #20
vladimirbush
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Zitat:
Zitat von vladimirbush
Avtovaz Vozroz Norilsk Uralkali sind schöne Zockerstocks. Nix mit buy and hold. Bei genau 1 in 576848 rein und bei etwas über 2 geh ich wieder raus. Der Höchstkurs war 140.
Wer da nicht verkauft hat - also der "Russlandanleger"- machte 95% Verlust.
Wie auch mit Uralkali.
Ich vermute Avtovaz wird mit GAZ verwechselt. Macht nix.


Macht doch was. Avtovaz stürzt ab. Hätte doch bei 1.8 verkaufen sollen. 80% wär auch was. Tja.
Russland der größte Europa Automarkt? Kann sein! In DE SP IT.... Verkauf 2010: Null neue PKW in RU 1 neu Pkw!
Ausserdem trommelt Oligarch-Experte Männicke wieder für RU Aktien....wenn das kein Ausstiegssignal ist....
Oder sollten die Russkis tatsächlich so blöd sein bei Opel einzusteigen? Opel ohne GM ging ja aber mit...bloss nicht.
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Alt 25.05.2009, 15:57   #21
Dagobert Duck
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Cool

Zitat:
Zitat von vladimirbush
Macht doch was. Avtovaz stürzt ab. Hätte doch bei 1.8 verkaufen sollen. 80% wär auch was. Tja.
Russland der größte Europa Automarkt? Kann sein! In DE SP IT.... Verkauf 2010: Null neue PKW in RU 1 neu Pkw!
Ausserdem trommelt Oligarch-Experte Männicke wieder für RU Aktien....wenn das kein Ausstiegssignal ist....
Oder sollten die Russkis tatsächlich so blöd sein bei Opel einzusteigen? Opel ohne GM ging ja aber mit...bloss nicht.



Kannst zur Zeit eigentlich jeden Autobauer SHORTEN, kann kaum was schief gehen!
Opel was Gestern, der ihr Schicksal ist schon besiegelt!
Die teuerste Insolvenz wird wohl Porsche sein!
Kann mir jemand sagen wieso ist VW 65 Mrd. € Wert?
Das Unternehmen mit den meisten Schulden Weltweit ist GM!

Lieber derzeit wieder zurück zum Fahrrad.....
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Alt 25.05.2009, 16:11   #22
Köpenicker
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Cool Umsätze zu gering

Zitat:
Zitat von vladimirbush
Macht doch was. Avtovaz stürzt ab. Hätte doch bei 1.8 verkaufen sollen. 80% wär auch was. Tja.
Russland der größte Europa Automarkt? Kann sein! In DE SP IT.... Verkauf 2010: Null neue PKW in RU 1 neu Pkw!
Ausserdem trommelt Oligarch-Experte Männicke wieder für RU Aktien....wenn das kein Ausstiegssignal ist....
Oder sollten die Russkis tatsächlich so blöd sein bei Opel einzusteigen? Opel ohne GM ging ja aber mit...bloss nicht.


Hättest nicht verkaufen können, die Umsätze sind zu gering!

Avtovaz wird kommen, EK 0,70 € und 1,12 €!

Gruss Köpenicker!
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Alt 25.05.2009, 18:49   #23
vladimirbush
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Zitat:
Zitat von Dagobert Duck
Kannst zur Zeit eigentlich jeden Autobauer SHORTEN, kann kaum was schief gehen!
Opel was Gestern, der ihr Schicksal ist schon besiegelt!
Die teuerste Insolvenz wird wohl Porsche sein!
Kann mir jemand sagen wieso ist VW 65 Mrd. € Wert?
Das Unternehmen mit den meisten Schulden Weltweit ist GM!

Lieber derzeit wieder zurück zum Fahrrad.....


Stimmt schon sogar ich als beinahe ewiger Porsche fahrer ( erster als student in
Californinien 356 a Cabrio brauchte je 200 miles 1 gallone oil...war schon etwas älter) bin sauer über die Modellpolitik das wird nix.

Aber GM ..alles gelogen. Die sind überall auch mit 2 werken in RU eins davon nagelneu. Nur in USA und EU sind sie pleite oder wollten pleite gehen.
Ich rieche Betrug... oder die sagen sich raus aus Ländern die sowieso pleite gehen staatsbankrott etc. Mit GM aktien kann man locker 1000% machen wenn die Chapter 11 anmelden.
Natürlich dauert das ein paar Jahre.
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Alt 03.06.2009, 15:27   #24
vladimirbush
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Zitat:
Zitat von Köpenicker
Hättest nicht verkaufen können, die Umsätze sind zu gering!

Avtovaz wird kommen, EK 0,70 € und 1,12 €!

Gruss Köpenicker!


Stimmt Opel machts möglich...wird man wohl nur zu je 1000 los mal sehen ob noch 3 drin sind.
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Alt 04.06.2009, 14:30   #25
Köpenicker
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Reden Magna setzt auf die russische Karte

02.06.2009
Opel

von Thomas Wiede und Stefan Menzel
Die Hoffnung für Opel liegt im Osten - in Russland. Der Markt bietet großes Potential, auch wenn das Autogeschäft in den ersten vier Monaten des Jahres stark eingebrochen ist. Mit Opel will Magna nun weiter in Russland vorstoßen - und in Zukunft dort jährlich eine Million Kraftfahrzeuge verkaufen.

Magna-Chef Frank Stronach hat sein Ziel erreicht. Jetzt muss er beweisen, dass er eine langfristige Perspektive für Opel entwickeln kann. Quelle: ap
MOSKAU/WIEN. "Lichtstrahl" - so heißt das Konzept, mit dem Magna-Gründer Frank Stronach den Zuschlag bei Opel bekommen hat. Auch wenn es noch viele Fragezeichen gibt, ob die Idee Erfolg haben wird: Das Licht für Opel soll aus dem Osten kommen - aus Russland.

Dort ist der Automarkt in Folge der Wirtschaftskrise zwar in den ersten vier Monaten um 44 Prozent eingebrochen und das Volumen der in Russland produzierten ausländischen PKWs dürfte in diesem Jahr um rund ein Drittel absacken. Es lockt aber nach wie vor ein erhebliches Potenzial: Während in Westeuropa auf 1 000 Einwohner bis zu 600 Autos kommen, sind es in Russland 190. Martin Jahn, Vertriebs- und Marketingvorstand bei Volkswagen in Russland, ist sich deshalb sicher, dass die Nachfrage mittel- und langfristig wieder aufwärts gehen wird. "Doch vor 2015 werden wir nicht das Niveau vom vorigen Jahr erreichen", schätzt er.

Als Folge der gedämpften Aussichten hat eine Reihe ausländischer Autohersteller die Investitionen in Russland heruntergeschraubt oder verschoben: Suzuki und Mitsubishi haben Projekte auf Eis gelegt, Great Wall aus China hat sich von einem Vorhaben in Tartastan zurückgezogen. Doch Magna-Europachef Siegfried Wolf hat den Glauben an den russischen Automarkt nicht verloren: Magna baut im Moment selbst zwei eigene Zulieferwerke in Russland und hält trotz Krise an den Investitionen fest.

Mit Opel will Magna nun weiter in Russland vorstoßen - und in Zukunft dort jährlich eine Million Kraftfahrzeuge verkaufen. Bereit stehen zwei russische Partner: Die Autoschmiede Gaz, die zum Firmenimperium des Alu-Tycoons Oleg Deripaska gehört, sowie das größte Finanzhaus des Landes, die staatlich kontrollierte Sberbank. Beide umgibt derzeit aber keinesfalls ein "Lichtstrahl". Der Autohersteller Gaz steht sogar eher im Schatten. Das Unternehmen mit 70 000 Mitarbeitern hat in diesem Jahr gerade mal 3 000 Autos verkauft, die Bänder stehen still. Noch vor kurzem wollte Gaz die alte russische Marke "Wolga" wiederbeleben. Doch viel ist dabei bisher nicht herausgekommen, obwohl Magna zur Seite stand. Jetzt sollen Opel-Modelle dort von den Bändern laufen, vielleicht sogar schon Anfang 2010. "Magna wird freie Produktionskapazitäten bei Gaz nutzen, um dort Opel-Ableger zu produzieren", ist auch Tim Urquhart überzeugt, Automobil-Experte bei IHS Global Insight.

Doch selbst das wird nicht leicht. Gaz, 1932 mit der Hilfe von Ford gegründet, gilt als bankrott und steht mit rund 1,4 Mrd. Dollar bei den Banken in der Kreide. Gaz-Eigentümer Oleg Deripaska steckt zudem selbst in der Klemme. Er muss derzeit einen Schuldenberg von mehr als 20 Mrd. Dollar umschichten. Dabei, so heißt es in Finanzkreisen, macht er immerhin gute Fortschritte. Seine Holding Basic Element sorgt für zwei Prozent des russischen Bruttoinlandsproduktes, eine Pleite will sich Russland nicht leisten. Deripaska hat enge Kontakte zu Magna. Wegen der Finanznöte musste Deripaska seine Magna-Anteile (20 Prozent) im Herbst 2008 abgeben.

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02.06.2009

Im Hintergrund agiert auch die russische Regierung mit. Sie hat zwar immer wieder betont, sie halte sich heraus und es gehe nur um wirtschaftliche Interessen. Doch Kenner der Moskauer Szene sehen in ihr den eigentlichen Akteur auf russischer Seite. Denn das Schicksal von Gaz birgt sozialen und politischen Sprengstoff, da eine ganze Industrie-Region an dem Autobauer hängt.

Insgesamt verlieren die heimischen Automarken wie Gaz und Avtovaz (Lada) von Jahr zu Jahr Marktanteile gegenüber den ausländischen Herstellern. Es fehlt an einer modernen Zulieferindustrie, die Entwicklungszeiten für neue Modelle sind beinahe doppelt so lang wie im Weltmaßstab, zudem gibt es zu viel Personal. Gaz, so die Auto-Analystin Jelena Sachnowa von der VTB-Bank, werde in den kommenden Jahren vor allem damit beschäftigt sein, Schulden zurückzuzahlen.

Auch über dem Finanzpartner von Magna, der Sberbank, hängt so manches Fragezeichen. Bankchef German Gref, lange Jahre Wirtschaftsminister unter dem heutigen Regierungschef Wladimir Putin, hatte bei seinem Amtsantritt ehrgeizige Ziele vorgegeben. Zwar konnte die Bank 2008 noch einen Reingewinn von 2,5 Mrd. Euro ausweisen. Doch in diesem Jahr droht eine rasante Zunahme der Kreditausfälle, am Ende könnte die Bank sogar in den Miesen stehen, erwarten manche Analysten. Sicher ist: "Mit einem Fall wie Opel hat die Bank keine Erfahrung", sagt ein hochrangiger deutscher Manager. Bankchef Gref verteidigte den Einstieg bei Opel. "Das ist die großartige Chance für Russland, an einen der technologisch führenden europäischen Autohersteller zu kommen, und das zu einem ungewöhnlich niedrigen Preis", sagte er. Der Einstieg bei Opel mache es möglich, die russische Autoindustrie zu sanieren.

avtovaz 100 % +

Gruss Köpenicker!
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